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Funktionale Schwelle PDF Drucken E-Mail

Die funktionale Schwelle bezeichnet die maximale durchschnittliche Wattleistung, die über eine Stunde erbracht werden kann. Sie ist nicht mit der Laktat- oder Conconi-Schwelle gleichzusetzen, drückt aber auch den physiologischen Zustand aus, bei welchem die Bildung des Laktats und seines Abbaus gerade noch im Gleichgewicht stehen.

Da die Leistungsfähigkeit im Verlauf des Jahres durch das Training zunimmt, sollte auch die Schwellenleistung jeweils neu bestimmt werden, damit die von ihr abgeleiteten Trainingsbereiche neu definiert werden können und der Ergomo auf den aktuellen Leistungsstand „geeicht“ werden kann (siehe dazu den Beitrag zum Intensitätsfaktor). Der logistische und finanzielle Aufwand, die Schwelle regelmässig durch einen Laktatstufentest zu ermitteln, ist jedoch zu gross. Alternativ bietet sich deshalb ein pragmatischeres Testverfahren an, um die Schwellenleistung zu bestimmen. Das von Allen/Coggan („Training and Racing with a Power Meter“) beschriebene Verfahren kann alleine und ohne Kosten durchgeführt werden.

 

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Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 26. Mai 2011