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Zytturm Triathlon (19. Juni 11) PDF Drucken E-Mail

Nach meiner Schulterverletzung ging es heute in erster Linie darum zu testen, ob ich 1500 m Schwimmen einigermassen überstehe. Starker Wind sorgte für einen aufgewühlten Zugersee. Das ideale Wetter für einen Test. Auch heute war noch ein Aspirin notwendig. Bin fast 10 Minuten eingeschwommen, damit die Schulter einigermassen durchblutet war (vorher hatte ich wieder Hot Packs drauf gehabt). Der Start war problemlos. Aber irgendwie bin ich immer auf andere aufgeschwommen. Oft haben mich langsamere Schwimmer beim Überholen noch runtergedrückt. Mit gesunden Armen hätte ich mich zur Wehr setzen können, so bin ich den Konflikten aus dem Weg gegangen. Den Parcours habe ich problemlos geschafft und war doch sehr über die Zeit erstaunt. Schnell war klar, dass man die Strecke verkürzt hatte. Rangmässig bin ich sogar einen Platz besser gewesen als letztes Jahr. Hätte ich mein normales Schwimmtraining absolviert gehabt, wäre ich locker unter die Top Ten der Altersklasse gekommen.

Zytturm Triathlon 2011

Auf dem Rad habe ich mich leider nie wirklich gut gefühlt. Die Beine waren nicht spritzig, der Magen hat auch leichte Probleme gemacht. Ich konnte nicht richtig attackieren und in die Offensive gehen. Trotzdem habe ich die Schnellstarter der ersten 10 km, die an mir vorbeigeschossen sind, nach 20 km wieder eingeholt und konnte mich dann in einer Gruppe schadlos halten. Beim starken Wind war es absolut sinnlos aus der Gruppe rauszufahren. Einer, der es auf den letzten 10 km gemacht hatte, wurde schliessllich auf den letzten Metern wieder kassiert. Keine Zeit gewonnen, aber viele Körner verschossen. Ich habe im Vergleich zum letzten Jahr 2 Min. verloren. Gefühlt hat es sich nach mehr.

Auch auf dem Laufsplit bin ich nicht auf Touren gekommen. Der Magen hat immer noch rebelliert. Erst auf den letzten drei Kilometer lief der Motor rund und ich konnte einen auflaufenden Kategoriengegner wieder abschütteln und habe 500 m vor dem Ziel einen weiteren eingeholt. Er wollte zwar noch anhängen. Ich habe das Staccato meiner Beine aber durchgezogen und konnte so noch 14 Sekunden bis ins Ziel herauslaufen. Für den lausigen Laufbeginn war die Zeit noch akzeptabel. Damit bin ich schliesslich 16. geworden, nur einen Platz schlechter als letztes Jahr. Das ist mehr, als ich erwartet habe. Es ist vielleicht ganz gut, dass es nicht so ganz rund lief. Damit ist noch Luft nach oben vorhanden. Das Schwimmen sollte ich im Griff haben. Jetzt wird der Feinschliff für den XTerra vorgenommen. Ab Donnerstag bin ich im Trainingslager ...