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Halbmarathon Colombier (13. März 11) PDF Drucken E-Mail

Eine bittere Enttäuschung beim Halbmarathon von Colombier. Trotz idealen Verhältnissen und guter körperlicher Verfassung habe ich dieses Jahr fast eine Minute auf die Zeit des Vorjahres verloren, obwohl der Trainingsstand dieses Jahr bedeutend besser war und der Trainingsumfang und die Vorbereitung gleich waren wie letztes Jahr. Ich habe dieses Mal zu Beginn nicht so gelitten wie letztes Jahr, dafür konnte ich einfach nicht pushen. Ich habe beschleunigt, die Kadenz erhöht und konstant dagegen gehalten, aber der Virtual Partner auf meiner Garmin Uhr hat sich immer mehr von mir abgesetzt. Die hier abgebildete Graphik zeigt die Pulswerte als Balken und die Kilometerzeiten als Liniengraphik. Nach drei flachen Kilometern, wo ich zeitlich noch im Plan war, habe ich auf dem vierten schon deutlich Zeit verloren. Die Pulswerte sind extrem hoch. Beim fünften Kilometer ging es eine Steigung hoch, entsprechend schiessen Puls und Kilometerzeit noch mehr in die Höhe. Nach Kilometer 10 ist ein deutlicher Rückgang des Pulses zu notieren, die Kilometerzeit steigt kontinuierlich an. Ich habe alles gegeben, aber es ging nicht voran. Erst auf dem letzten Kilometer konnte ich den Schaden in Grenzen halten. Was mich erstaunt, sind die Pulswerte: Beim 25 km Tempolauf vor gut 10 Tagen mit einem 4:11er Schnitt hatte ich einen Puls von 142, beim Halbmarathon von Colombier mit einem 4er Schnitt sind es 150 Schläge gewesen. Einfach zu hoch.

Colombier 2011

Gewiss, mit einem 4er Schnitt habe ich immer noch die Voraussetzungen für eine 2h57er Marathonzeit. Aber letztes Jahr ware ich hier eine Minute schneller und bin in Zürich dann doch eine Minute über den drei Stunden geblieben. Es wird am 17. April auf die Tagesform ankommen. Dazu habe ich im Vergleich zu letztem Jahr vom Halbmarathon bis zum Marathon noch eine Woche mehr Zeit. Mal sehen, was wird. Aber ich bin definitiv gewarnt und werde mit einer 2h59er Schlusszeit planen. Tja, da kann mich auch der dritte Platz in meiner Kategorie heute nicht wirklich versöhnen. 

P.S. Salome hat auch dieses Jahr gewonnen. Ohne viel Training, 20 Minuten vor der Zweitplatzierten. Bravo! Die Familie war zweimal auf dem Podest. 

Colombier