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Zytturm Triathlon (13. Juni 10) PDF Drucken E-Mail

Erster Triathlonwettkampf der Saison. Beim Start leichter Sprühregen, der sich im Laufe des Wettkampfs zu Nieselregen verstärkte. Da es knapp 20° war, jedoch kein Problem. Das Wasser hingegen war frische 18,2°. Zum Schwimmen: Ging ganz gut. Habe die linke Aussenseite genommen und bin dem Gewühl aus dem Weg gegangen, habe trotzdem einen Schlag ins Gesicht bekommen. Aber sonst bin ich sehr zufriendenstellend geschwommen, habe auf den letzten 500 m noch etwas zugelegt. Die Strecke schein dieses Mal etwas länger gewesen zu sein, meine Zeit war jedenfalls etwas mehr als erwartet, aber es hat trotzdem für meine zweitbeste Schwimmplatzierung in Zug egalisiert.

Danach habe ich mich zum Deppen gemacht, weil ich im Übermut eine Regel nicht beachtet habe, die man nie übertreten sollte: Nie etwas im Wettampf versuchen, was man noch nie gemacht hat. Ich bin aufs Rad gesprungen und wollte meinen Fuss auf den Schuh stellen. Doch wie durch ein Wunder bin ich fast ganz in den Schuh reingerutscht. Cool denke ich und versuche den Fuss ganz reinzuschieben, anstatt auf den Schuh zu stellen. Und es kam, was kommen musste. Der Fuss ging nicht weiter rein. Ich musste ihn wieder rausziehen, unterdessen war das Pedal unten und der Schuh wurde zwischen Asphalt und Pedal eingeklemmt. Klack! Und schon war er aus dem Pedal geklickt. Scheibe! Mühsam endlich in den Schuh gekommen und eingeklickt. Stehend kaum in Schwung gekommen, verheddert sich der zweite Schuh ebenfalls und liegt hinter mir. 9 Jahre Triathlon und noch nie so etwas erlebt. 30 Sek. hat mich das Theater gekostet.

Danach ging es aber dann flott auf der Radstrecke voran. Dass es noch schlimmer kommen kann, habe ich bei etwa Km 25 erlebt. Enger Kreisel, die Strasse ist nass und ich höre noch den Helfer rufen: Langsam, es ist rutschig! Und schon rutsch der Fahrer vor mir weg. Auha. Es knallt ziemlich heftig und rutscht durch den Kreisel; ich fahre wie auf Eiern durch den Kreise. Im Ziel höre ich dann vom Speaker, dass es dort noch mehrere Stürze gab. Also lieber der Depp sein, als auf den Boden knallen. Am besten keins von beiden. Schlussendlich wurde es die drittbeste Radzeit in Zug. Der Lauf war dann ganz okay, obwohl ich es noch besser kann. Immerhin ebenfalls die drittbeste Laufzeit in Zug (die Strecke wurde um etwas mehr als 100 m verlängert). Overall habe ich sogar meine zweitbeste Platzierung erreicht, in der Altersklasse bin ich erstaunlicherweise noch 15. geworden. Mein Missgeschick hat wohl einen Rang gekostet. Für den Saisonauftakt war die Leistung gut. Es gibt aber noch Raum, um noch mehr am Limit zu racen.