| Le Raid des 3 Vallons, MTB (30. Mai 10) |
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Mehrere Tage Regen vor dem Wettkampf zeitigten ihre Folgen: Nicht nur wurde es ein Morastrennen, viele sind deshalb gar nicht an den Start gegangen, obwohl es beim Wettkampf selbst kaum Niederschlag gab. Technisch bereitete der nasse Boden keine Probleme. Die Strecke selbst wurde bei der letzten grossen Abfahrt im Vergleich zum Vorjahr durch mehrere Schlenker gehen den Berg abgeändert. Wohl kaum um die Abfahrt zu entschärfen, da die "Schikanen" fast am Ende der Abfahrt eingebaut wurden. Subjektiv hatte ich das Gefühl, nicht so am Limit zu fahren wie letztes Jahr. Die Schlusszeit bestätigte dies, obwohl die Zeiten natürlich generell langsamer waren. Der Grund, warum ich pulsmässig weniger belastet war, lag wohl daran, dass ich die Kraft auf dem morastigen Untergrund nicht voll auf den Boden bringen konnte. Entsprechend hatte ich auch weniger Vortrieb und einen niedrigeren Puls. Um auf aufgeweichtem Boden eine gute Zeit zu erzielen, fehlte mir wohl etwas die Kraft, um die Rutscherei im schweren Boden zu minimieren. Weiter bin ich oft ein einsames Rennen gefahren, weil wenige am Start waren. Und so hat es auch an Hasen gefehlt, die einem etwas gepusht haben. Gegen Schluss gab es dann doch noch etwas Kampf. Einen Gegner, den ich im Aufstieg hinter mir gelassen, habe ich dummerweise wieder aufschliessen lassen. Er überholte mich und ich begnügte mich, hinter ihm zu bleiben. Ich vertraute auf meine Endschnelligkeit. Auf dem letzten Kilometer entlang der Orbe habe ich dann im Zeitfahrstil Vollgas gegeben. Gegner überholt, Kopf runter, Lenker in der Mitte gefasst und dann einfach getreten, bis die Beine blau waren. Und so habe ich einen Vorsprung von einigen Sekunden in Ziel bringen können. Wohl durch die vielen Absagen hat es mich so auf den 6. Rang in der Altersklasse nach vorne geschwemmt. Naja, immerhin war ich von Kopf bis Fuss voll Dreck und habe nicht eine ruhige Kugel im Bett geschoben. Die Rangierung habe ich also nicht gestohlen. Nachtrag: Dass ich nicht voll am Limit war, zeigten auch die beiden Trainingseinheiten am Montag und am Dienstag. Tempoeinheiten, die ich wohl nicht so absolviert hätte, wenn ich am Sonntag durch und durch platt gewesen wäre. |









