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35 km Longjog mit Endbeschleunigung PDF Drucken E-Mail

35 km Longjogs? Soll das ein Witz sein? Nein, aber das entscheidende Element im Countdown-Trainingsplan. Um was geht es? Nun, der wöchentliche Longjog geht offensichtlich über 35 km. Warum es nicht 30 km oder weniger sind, ist im Trainingsplan zu lesen. Endbeschleunigung? Nun, vom 2. bis zum 6. Longjog wird jede Woche steigernd eine Endbeschleunigung eingebaut. Das heisst: die letzten 3 km, 6 km, 9 km, 12 km, und 15 km des Longjogs werden nur 5-10 Sek. langsamer als das geplante Marathontempo absolviert.

Diese Einheit bringt drei entscheidende Vorteile:

  • Du bist muskulär beim Wettkampf so topfit, dass Du bei Km 30 kaum ernsthaft ermüdet bist.
  • Du sehnst Dich nach Km 30, wo du endlich Vollgas geben kannst. Die meisten haben zu diesem Zeitpunkt ganz andere Sehnsüchte …
  • Du bist voller Zuversicht, wenn es ab Km 30 ans Eingemachte geht, weil Du im Training gelernt hast, jenseits von Km 30 den Turbo zu zünden.

Übrigens, ähnlich, nur noch etwas intensiver war Viktor Röthlins Vorbereitung für die Marathon WM 2007, die ihm schliesslich den 2. Rang einbrachte: Nach dem Longjog hat er sich auf die Leichtathletikbahn gestellt und ein klassisches 1000 m Intervalltraining absolviert. Zur Warnung: Peter Greif ist als Schleifer bekannt, doch auch er rät dem Normalsterblichen vor solch einer Tortur ab. Ich versichere Dir, Du wirst mit der Endbeschleunigung am Schluss der 35 km mehr als „glücklich“ sein.

Für praktische Erfahrungen zum 35 km Lauf mit Endbeschleunigung (EB) siehe die Vorbereitung zum Zürich Marathon 2008:

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Letzte Aktualisierung: Freitag, 05. Dezember 2008