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Triathlon Challenge Rapperswil-Jona (7. Juni 09) PDF Drucken E-Mail

Nach fünf Wochen hartem Radtraining wollte ich mit dem Halbmarathon bei der Triathlon Challenge, dem Teamwettkampf des Ironman 70.3 Rapperswil-Jona, meine Laufform wieder auffrischen. Ich war gespannt, wie sich meine Laufverfassung sechs Wochen nach dem Zürich Marathon anfühlte. In der Regel laufe ich da jeweils einen guten Halbmarathon. Doch in diesem Jahr war die Radbelastung doch zu hoch. Ein intensives Training jagte das andere und das hat sich auch auf meine Laufzeit ausgewirkt. Ich war nicht vollkommen ausgeruht. Am Dienstag und Mittwoch hatte ich noch harte Tempoeinheiten absolviert und bis zum Freitag auch hart an der Schwimmform gearbeitet. Der letzte Kick fehlte so. Ich spürte schon beim ersten Kilometer, dass der Aufwand zu hoch ist für die 3:55, mit der ich angegangen war. Beim HM vor dem Zürich Marathon waren die ersten acht Kilomter weniger intensiv als der erste Kilometer bei der Triathlon Challenge. Muskulär war ich jedoch in sehr guter Verfassung. Ich blieb auch immer locker, die Pulswerte waren hoch bis zum Schluss und ich konnte sogar am Ende noch zusetzen. Aber die Zeit war eine Enttäuschung. 1h25 wären super gewesen, 1h26 noch okay, aber 1h29 ist für mich nicht akzeptabel. Doch vom Hintergrund meiner Trainingsbelastung lässt sich dies erklären und geht als Aufbauwettkampf in Ordnung. Es ist auch zu berücksichtigen, dass ich einschliesslich des Wettkampfs 11 Std. Training in dieser Woche in den Beinen hatte. Beim HM von Oberglatt waren es nur 6 Std.

Als Team Roy Hinnen haben wir trotzdem eine gute Falle gemacht. Dominic Schaub hat die 1,9 km im kühlen Wasser gut hinter sich gebracht. Thomas Kaminski hat einen absolut spitzen Radsplit über die 80 km (3.) hingelegt und so konnte ich als 5. von 69 Herren Teams zum abschliessenden HM auf die Strecke gehen. Diese Position konnte ich mit 30 Sek. Vorsprung vor dem nach mir folgenden Schnellzug gerade noch ins Ziel retten. Mit der 12. Laufzeit bin ich etwas über den mir gesteckten Top Ten geblieben.

Fazit: Ich bin auf dem richtigen Weg, doch intensives Training ist jetzt tabu. Mehr in einer Woche beim Triathlon in Zug.

Zum Finisher-Video geht's hier (kleiner Vorspann wird gezeigt, dann laufe ich ein mit weissem T-Shirt).